Aktuelle Entwicklungen zur US-Einwanderung und dem J-1 Visum

Am 20. Januar 2025 veröffentlichte der US-Präsident eine präsidentielle Anordnung, in der es heißt:
„Es ist die Politik der Vereinigten Staaten, ihre Bürger vor Ausländern zu schützen, die beabsichtigen, terroristische Anschläge zu verüben, die nationale Sicherheit zu gefährden, hasserfüllte Ideologien zu verbreiten oder die Einwanderungsgesetze zu böswilligen Zwecken auszunutzen.“

Im Rahmen dieser Anordnung wurde eine 60-tägige Prüfungsphase eingeleitet. Bis zum 21. März 2025 sollen der Präsidentin/dem Präsidenten Empfehlungen übermittelt werden, welche Länder aufgrund unzureichender Sicherheits- und Überprüfungsstandards ganz oder teilweise von der Einreise in die USA ausgeschlossen werden sollten.

Ein Artikel des Magazins Newsweek vom 15. März 2025 verweist auf eine vorläufige Länderliste mit drei Risikostufen. Diese basiert auf der verschärften Sicherheitsprüfung und listet Länder, bei denen Reisebeschränkungen möglich wären:

  • Rote Liste (Einreiseverbot): Afghanistan, Bhutan, Kuba, Iran, Libyen, Nordkorea, Somalia, Sudan, Syrien, Venezuela, Jemen

  • Orange Liste (zusätzliche Auflagen): Belarus, Eritrea, Haiti, Laos, Myanmar, Pakistan, Russland, Sierra Leone, Südsudan, Turkmenistan

  • Gelbe Liste (60 Tage zur Nachbesserung): u. a. Angola, Kamerun, Mali, Simbabwe und weitere

Was bedeutet das für Apex Social?
Apex Social rekrutiert ausschließlich Fachkräfte aus Ländern mit stabilen diplomatischen Beziehungen zu den USA und einer hohen Wahrscheinlichkeit auf Visa-Genehmigung. Auch in der Vergangenheit konnten wir erfolgreich Visa für alle Teilnehmende ermöglichen.

Bislang konnten wir keine negativen Auswirkungen dieser präsidentiellen Anordnung auf die Visa-Erteilung beobachten. Wir stehen jedoch in engem Austausch mit unseren Partnern und verfolgen genau, wie sich die Situation in Bezug auf Visa-Interviews und Genehmigungen entwickelt.

Alle unsere Care Professionals erfüllen die strengen Anforderungen des US-Außenministeriums, einschließlich umfassender Hintergrundprüfungen und kriminalpolizeilicher Nachweise. Die angekündigten verschärften Überprüfungen beeinflussen derzeit nicht unsere Rekrutierungs- oder Auswahlprozesse.

Basierend auf unserer über 15-jährigen Erfahrung im Bereich internationaler Austauschprogramme gilt: Visa-Ablehnungen sind fast immer auf unzureichende Bindungen zur Heimat zurückzuführen, nicht auf politische Maßnahmen. Ziel des J-1 Visums ist es, den interkulturellen Austausch zu fördern und Beziehungen zwischen Ländern zu stärken – mit der Absicht, dass Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Abschluss des Programms in ihr Heimatland zurückkehren, um ihre Erfahrungen weiterzugeben.

Fazit: Für Teilnehmende von Apex Social besteht aktuell kein Grund zur Sorge. Sollte sich die politische oder rechtliche Lage ändern, informieren wir umgehend und transparent. Bei Fragen steht unser Team jederzeit gerne zur Verfügung.