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Tipps & Hilfreiche Infos

Traditionelles Au-pair versus Professional Au-pair

Diese Unterschiede gibt es bei der Bewerbung als Au-pair

20. Mai 2015 remove_red_eye 3.738 Views

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um als Au-pair ins Ausland zu gehen. Neben dem klassischen Au-pair-Programm können ausgebildete soziale Fachkräfte als Professional Au-pairs für 12 bis 24 Monate in die USA oder Australien reisen. Dort betreuen sie Kinder mit besonderem Förderbedarf oder arbeiten in Familien mit anderen speziellen Umständen.

Traditionelles Au-pair: Voraussetzungen und Arbeit

Ein traditionelles Au-pair ist mindestens 18 Jahre alt und hat oftmals gerade sein Abitur hinter sich. Viele Jungen und Mädchen nutzen den Übergang von Schulabschluss zur Ausbildung für einen Auslandsaufenthalt als Au-pair. Da diese jedoch noch keine soziale Ausbildung in der Kinderbetreuung oder -Erziehung haben, können sie nur als traditionelles Au-pair in dem Gastland tätig werden. Der Nachweis von 200 Stunden Erfahrung in der Betreuung von Kindern sowie Grundkenntnisse in Englisch sind Voraussetzung.

Professional Au-pair: Voraussetzungen

Im Vergleich zu einem traditionellen Au-pair besitzt ein Professional Au-pair bereits eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich. Zu diesen sozialen Berufsbereichen zählen therapeutische Berufe wie etwa Ergotherapeut,Physiotherapeut und Logopäde sowie medizinische und pädagogische Berufe wieKinderkrankenschwester, Heilerziehungspfleger, Erzieher, (Sonder-/Förder-)Pädagogen oder Sozialarbeiter. Daher ist ein Professional Au-pair im Vergleich zu einem traditionellen Au-pair mindestens 20 Jahre alt.
Obendrein müssen 400 Stunden Erfahrung in der Kinderbetreuung nachgewiesen werden. Grundkenntnisse in Englisch sind für die Arbeit als Professional Au-pair in den USA oder Australien notwendig.

Die Arbeit eines Professional Au-pairs

Professional Au-pairs sollten umfassende Erfahrungen in der Kinderbetreuung haben und motiviert sein, ihre gelernten therapeutischen oder pädagogischen Fähigkeiten anzuwenden. So können sie die Kinder der Familien in den USA oder Australien professionell in ihrer Entwicklung unterstützen. Zahlreiche Professional Au-pairs arbeiten mit Kindern mit besonderem Förderbedarf (special needs), mit Mehrlingsgeburten oder etwa Kleinkindern und Babys.

Die „Professional Programs“ von apex

Wer sich als Professional Au-pair bei apex anmeldet, hat die Wahl zwischen verschiedenen Programmarten. Je nach ihren Vorkenntnissen und Wünschen können die sozialen Fachkräfte wählen, ob sie gern mit Kindern mit besonderem Förderbedarf (special needs), mit Babys und Kleinkindern, oder etwa mit Kindern ab zwei Jahren arbeiten möchten.

Folgende Programmarten stehen bei apex zur Auswahl: 

Professional “Special Needs Care Program”

Dieses spezielle Programm richtet sich vor allem an zukünftige Professional Au-pairs, die sich um die Betreuung von Kindern mit besonderem Förderbedarf wie Entwicklungsverzögerungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Down-Syndrom, ADHS/ ADS,  Epilepsie, infantile Zerebralparese oder etwa physische und psychische Beeinträchtigung sowie andere Störungen kümmern möchten. Für dieses Programm kommen insbesondere Therapeuten, Erzieher und Pädagogen in Frage, die während ihrer Ausbildung oder Praktika schon Erfahrungen im Umgang mit der Betreuung von Personen mit besonderem Förderbedarf sammeln konnten.

Professional “Childcare 2+ Program”

Dieses Programm richtet sich an Professional Au-pairs, die sich gern um die Betreuung von Kindern ab dem zweiten Lebensjahr kümmern möchten. Die Kinder haben keine besonderen Beeinträchtigungen. Doch haben die Familien häufig mehrere Kinder, die es zu betreuen gilt Oftmals wünschen sich die Familien auch Betreuer, die ihre Kinder auch deutschsprachig erziehen können. Daher eignet sich dieses Programm vor allem für  Erzieher, Sozialpädagogen und Kinderpfleger.

Professional “Baby Care Program”

Das Professional “Baby Care Program” richtet sich an Professional Au-pairs, die gern mit Neugeborenen, Frühchen, oder Mehrlingsgeburten arbeiten möchten. Da diese Arbeit sehr viel Geschick und Einfühlungsvermögen benötigt, richtet sich das Programm vor allem an Kinderkrankenschwestern, Erzieher, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger.


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