Helden der Woche

Held der Woche No. 2: Ergotherapeutin Stefanie

Professional Au-pair in Virginia

19. August 2016 remove_red_eye 2.037 Views

Aus der Masse hervorzustechen ist nicht immer leicht, vor allem als Ergotherapeut. Stefanie ist allerdings der beste Beweis, dass man mit der Passion für seinen Job als Ergotherapeutin und einer positiven Einstellung Leben verändern kann.

Das Herz auf der Zunge und ein Lächeln im Gesicht

Mit ihren Gastkindern zum Schulanfang

Mit ihren Gastkindern zum Schulanfang

Auch so kann ein Start ins Berufsleben als Ergotherapeutin aussehen: Ein Jahr eins zu eins Betreuung als Ergotherapeutin für einen 6-jährigen Jungen mit Trisomie 21 und seinen Bruder. Stefanie hat ihre Chance ergriffen und sich direkt nach ihrem Abschluss an der BFS für Ergotherapie in Bayreuth für eine Stelle im pädiatrischen Bereich entschieden - und zwar in Virginia, Amerika. Es gehört viel Mut dazu als Berufsanfänger so einen großen Schritt zu wagen und dennoch bereut Stefanie nichts, sondern würde es jederzeit wieder so machen.

Ihr Gastkind verfolgt nicht nur eine spezielle Ernährung auf die Stefanie achtgeben muss, sondern ist vor allem sehr eingeschränkt in seiner Fähigkeit zu kommunizieren was häufig zu Frustration bei ihm führt. Mit ihrer positiven Art und dem ansteckenden Lächeln gelingt es Stefanie jedoch immer wieder auf's Neue den Jungen bestmöglich zu unterstützen und zu bestärken, so dass er in kleinen Schritten zu mehr Selbstständigkeit gelangt. Ein wunderbarer Einfluss der sich vor allem in der Entwicklung der Kinder wiederpsiegelt und mehr als deutlich zeigt, dass Stefanie einen großartigen Job macht.

In Bezug auf ihre Ergotherapie-Ausbildung hat sich diese Entscheidung mehr als doppelt gelohnt: Stefanie begleitet die verschiedenen Therapieeinheiten des Jungen und implementiert die von den amerikanischen Bezugs- therapeuten vorgeschlagenen Methoden und Strategien in seinen den Alltag. Zugleich erweitert sie ihre Fachkompetenzen durch den regelmäßigen Austausch mit Physiotherapeuten, Verhaltenstherapeuten und Logopäden, so dass sie bei ihrer Rückkehr nach Deutschland einige neue beruflichen Perspektiven erwarten dürften. Zusammen mit allen Erlebnissen, die Stefanie bereits in ihrer Zeit gemacht hat, von Sightseeing bis zum Fallschirmsprung, sind wir gespannt wohin ihr Weg sie noch führen wird.

Stefanie, wenn du dein bestes Erlebnis bis jetzt in einem Satz beschreiben müsstest, was wäre es?

Ganz ehrlich habe ich so viele schöne Erlebnisse gehabt, dass ich das gar nicht sagen kann. [...] ich glaube, dass das beste Erlebnis im ganzen Jahr war, mich selbst von einer ganz anderen Seite kennenzulernen und zu beobachten wie sehr ich mich weiterentwickelt habe durch all das Reisen, die verschiedenen Menschen und Eindrücke, der Fallschirmsprung. Es ist einfach das komplette Gesamtpaket, was es so besonders macht.

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