Kinderkrankenschwester Lisa berichtet über ihren Aufenthalt mit Apex Social in Virginia, USA

Erfahrungsbericht von Kinderkrankenschwester Lisa Pinkert, Virginia, USA

Eines Abends saß ich in der Bahn auf meinem Weg nach Hause und scrollte durch Facebook. Dort war es – “Apex Social – Unlock your Potential”. Ich war sofort interessiert und nachdem ich mich über das Apex Social Austauschprogramm informiert habe, nahm ich Teil am Apex Social Online Info Event und eins führte zum anderen:

Hi, mein Name ist Lisa, ich bin 26 Jahre alt und komme aus Dresden. Ich arbeite auf einer Kinderchirurgischen Station am Uniklinikum und liebe meinen Beruf als Kinderkrankenschwester. Als sich 2017 so langsam das Ende der Ausbildung ankündigte, sprach mich meine Klassenkameradin darauf an, dass sie sehr gerne noch mal ins Ausland möchte – es war also überhaupt nicht mein Plan, denn ich habe nie auch nur einen Augenblick daran gedacht. Als ich dann eines Abends in der Bahn saß und durch Facebook scrollte, zeigte es mir plötzlich ein Werbeslogan von Apex Social an. Nachdem ich mir den Artikel durchgelesen habe und danach auf der Website von den Online Infoabenden erfahren habe, habe ich mich dort angemeldet – zu dem Zeitpunkt immer noch mehr für meine Freundin als für mich. Also saßen wir eines Abends vor dem PC und hörten uns den Infoabend an, ich war Feuer und Flamme, dass man in seinem Beruf im Ausland arbeiten kann. Und dann führte bereits eines zum anderen und meine Anmeldung bei Apex wurde immer ernster und plötzlich war ich auch Teil des Austauschprogramms.

Und plötzlich wurde ich ein Teil der Apex Social Familie

Da ich mich bereits 1 Jahr vor Ende meiner Ausbildung bei Apex beworben habe, hatte ich sehr viel Zeit mein Englisch zu verbessern und alles vorzubereiten und natürlich meine Familie und Freunde einzuweihen. Meine Eltern waren total begeistert und freuten sich für mich. Tatsächlich könnte es aber auch sein, dass sie sich mehr über die Tatsache freuen, dass sie dadurch auch in die USA reisen können und sogar noch einen „Personal Guide“ haben. Meine Freunde waren auch begeistert und wir machten direkt Pläne, dass wir in meinem Reisemonat 2 Wochen gemeinsam reisen. Überzeugen musste ich somit niemanden.

Mein Arbeitgeber übernahm mich nach der Ausbildung mit einem 13-monatigen Sonderurlaub und so sollte es im November für mich nach New York gehen, doch dann landete ich noch vor meiner Ausreise im Rematch. Sofort wurde ich von einem wundervollen Team aufgefangen und die Suche ging weiter. Und dann fand ich sie – meine einzigartig, tolle Familie. Seitdem Tag an sage ich immer „Everything happens for a reason“, ich war nie abergläubisch, aber seitdem gehe ich mit diesem Motto durchs Leben und finde mich immer wieder in Situationen, wo genau dieser Spruch zutrifft. Also begann im November 2018 meine große Reise nach Virginia. 

Meine Gastfamilie, die zu meiner zweiten Familie wurde

Da ich mich bereits 1 Jahr vor Ende meiner Ausbildung bei Apex beworben habe, hatte ich sehr viel Zeit mein Englisch zu verbessern und alles vorzubereiten und natürlich meine Familie und Freunde einzuweihen. Meine Eltern waren total begeistert und freuten sich für mich. Tatsächlich könnte es aber auch sein, dass sie sich mehr über die Tatsache freuen, dass sie dadurch auch in die USA reisen können und sogar noch einen „Personal Guide“ haben. Meine Freunde waren auch begeistert und wir machten direkt Pläne, dass wir in meinem Reisemonat 2 Wochen gemeinsam reisen. Überzeugen musste ich somit niemanden.

Mein Arbeitgeber übernahm mich nach der Ausbildung mit einem 13-monatigen Sonderurlaub und so sollte es im November für mich nach New York gehen, doch dann landete ich noch vor meiner Ausreise im Rematch. Sofort wurde ich von einem wundervollen Team aufgefangen und die Suche ging weiter. Und dann fand ich sie – meine einzigartig, tolle Familie. Seitdem Tag an sage ich immer „Everything happens for a reason“, ich war nie abergläubisch, aber seitdem gehe ich mit diesem Motto durchs Leben und finde mich immer wieder in Situationen, wo genau dieser Spruch zutrifft. Also begann im November 2018 meine große Reise nach Virginia. 

“Volunteering hat mir dabei geholfen meine Angst vor Hunden zu überkommen!”

In meiner Freizeit war ich mit meinen Mädels oft im Tierheim um Hunde auszuführen. Dies hatte nämlich mehrere positive Aspekte. Zum einen nahm es mir meine Angst vor Hunden, die mich tatsächlich schon mein ganzes Leben lang begleitete und es war gleichzeitig meine Volontärarbeit und somit waren die Stunden sehr schnell zusammen und darüber hinaus noch viele mehr. Außerdem haben wir uns jeden Donnerstag im „Sweet Frog“ zum Frozen Yoghurt essen getroffen oder waren gemeinsam bei Football Highschool Spielen. Aber die Aktivitäten gehen nicht aus, wir waren ständig Essen, oft waren wir in der Natur unterwegs, fuhren nach Washington D.C rein, gingen shoppen, trafen uns beinander (eine Freundin hatte sogar einen Jacuzzi zuhause). Mit meiner besten Freundin spielte ich wöchentlich Tennis und in den Sommerferien haben wir uns mit den Kindern in Parks getroffen. 

Ich hatte mir tatsächlich keine Ziele gesetzt bevor ich ins Ausland ging. Ich wollte alles einfach auf mich zukommen lassen. Nach den letzten 3 aufregenden und schweren Jahren der Ausbildung wollte ich einfach nur Leben. Diese 12 Monate waren die besten Monate meines Lebens. Ich habe ich mich nie freier, glücklicher und wohler gefühlt. Ich habe soviel über mich selber gelernt, habe gelernt auch über meinen eigenen Horizont zu schauen und meine eigenen Träume umzusetzen egal was andere sagen. Ich habe gelernt, was es heißt Freunde zu haben, die so viel mit dir teilen, dass man zu einer Familie wird. Ich habe meine Liebe zum Wandern entdeckt. Ich bin gereist, was das Zeug hält – fast jedes Wochenende waren wir unterwegs. Ich habe 25 Bundesstaaten bereist, war in Kanada und auf den Bahamas mit einem Kreuzfahrtschiff. 

Ich habe gelernt über meinen eigenen Schatten zu springen und meine Ängste zu überwinden! Im wahrsten Sinne bin ich gesprungen… ich habe mich in meinem Reisemonat 1 Woche lang einer Gruppe unbekannter angeschlossen und bin aus einem Flugzeug über Hawaii gesprungen. Es war eine super tolle Zeit, dies hätte ich mich zuvor nie getraut.

Reisen, neue Bekanntschaften treffen, Horizont erweitern, über den eigenen Schatten springen, weiterbilden

In Kanada war ich tatsächlich mit einer Travel class unterwegs, denn ich habe die Niagara Falls Travel Class gemacht und es war einzigartig. Die anderen Credits habe ich lediglich nur mit Museums Classes aufgefüllt, da ich meinen Geldbeutel nicht damit belasten wollte. Womit ich beim Thema Geld bin, was eigentlich nicht wirklich ein Thema ist. Der wöchentliche Lohn reicht für Essen gehen, Reisen, Konzerte und Shopping sowas von aus! Ich habe mir 2 Sparkonten errichtet, wobei ich auf dem einen für die Taxes und auf dem anderen für meinen Reisemonat gespart habe. Es war trotzdem immer noch mehr als nötig übrig für eine wunderschöne Zeit!

Ende 2019 ging es dann für mich zurück nach Deutschland, zurück in mein altes – neues Leben. Zurück in meinen Job, den ich ja aus Sicht einer richtigen Kinderkrankenschwester noch nicht gesehen habe. Ich liebe meinen Job und kann mir nicht vorstellen in einem anderen zu arbeiten. Mein Auslands- und Weiterbildungsprogramm mit Apex Social hat mir aber deutlich gezeigt, was hinter den Kulissen passiert. Was die Eltern von Kindern mit Special needs alles leisten müssen und wie gut sie über ihr Kind Bescheid wissen. Was natürlich nicht fehlen darf ist die Erleichterung der Sprache – denn Englisch wird immer wichtiger und es ist so schön keine Angst zu haben, wenn man englischsprachige Patienten hat – im Gegenteil ich freue mich immer darauf. Das Reisen ist zu einer meiner großen Leidenschaften geworden und auch wenn es erstmal nicht so möglich war, bin ich vor allem 2021 sehr viel gereist. Mit meinen Travel Buddy aus den USA bin ich immer noch ständig unterwegs und so waren wir 2021 in Spanien, Griechenland und in Island. Eine ganz besondere und lang geplante Reise führte mich zurück zu meiner Gastfamilie, die zu meiner zweiten Familie geworden ist, wo ich immer ein Zuhause und ein offenes Ohr finde. Die 2 Jahre haben wir sehr viel Kontakt gehalten, haben oft geskypt, vor allem als die Kids dann Facebook Messenger hatten, stand das Telefon nicht mehr still und wir haben uns sehr viele Briefe geschrieben. Im November reiste ich für 10 Tage zu meinen Liebsten. Es war eine einzigartige Zeit – es fühlte sich an wie nach Hause zu kommen. Vor allem, da ich über Thanksgiving da war und die komplette Familie wiedersehen konnte. Ich unternahm sehr viel mit den Kindern und mit meiner amerikanischen Omi und nahm teil am Familienleben.

Everything happens for a reason

Ich traf mich auch mit anderen Care Professionals, das ist ein weiterer Punkt den ich so sehr schätze, denn man lernt so viele Leute schnell und unkompliziert kennen und am Ende entstehen die besten Freundschaften daraus. Everything happens for a reason, also nicht zu lange nachdenken und einfach mache!

Deshalb 3 Tipps von mir für euch:

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass die Auslandserfahrung im Apex Social Auslands- und Weiterbildungsprogramm extrem wertvoll und interessant ist. Du wirst einiges für dein eigenes Leben lernen und lernst und vertiefst eine weitere Sprache. Du wirst über dich hinauswachsen und lernst mit dem Ungewissen umzugehen, was dich auf dein weiteres Leben vorbereitet. Mit der Hilfe von Apex Social und dem Apex Social Care Professional Programm wird dir beruflich mehr geboten und du kannst deine neu erlernten beruflichen Erfahrungen neu anwenden, da du viel während deines Auslandsaufenthalts dazu lernen wirst. Du arbeitest mit einem internationalen, interdisziplinären Team zusammen und schaust über deinen eigenen beruflichen Horizont hinaus. Auch die Gastfamilien schätzen deine Arbeit als Apex Care Professional sehr und durch ihre Dankbarkeit wird die Arbeit umso schöner. Das Apex Social Zertifikat (Apex Social Certificate of Completion) sieht gut in deinem Lebenslauf aus und wird dir einige Türen öffnen.

Hat DICH auch die Lust auf Amerika gepackt?
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