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Surf Outing 2016 – apex social Krankenschwestern im Interview!

Interviews Teil drei - Erfahrungsberichte unserer Krankenschwestern

30. Dezember 2016 remove_red_eye 1.908 Views

Wir haben unsere Krankenschwestern im Programm von apex social während des Surf Outings 2016 gebeten ihre Erfahrungen zu teilen.

Hier sind ihre Geschichten:


img_6752Monique, Krankenschwester aus Deutschland, wohnt nun in Springfield, IL

Ich bin mit apex social als professionelles Au-Pair in die USA gekommen, weil ich das tun wollte seit ich 13 Jahre alt war. Nach langen erfolglosen Versuchen mich für Stipendien als high school student zu bewerben, hatte ich es (fast) aufgegeben. Ich machte mein Abitur und fing meine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenschwester an. Noch während der Ausbildung erfuhr ich von apex social und begann meine Bewerbung dazu. Aus irgendwelchen Gründen (ich weis nicht mehr warum) habe ich die Bewerbung nie zu Ende ausgefüllt. Ich fing also nach der Ausbildung eine Vollzeitstelle im Krankenhaus an. Anfang 2015 beschlich mich ein Gefühl, dass ich eine Veränderung bräuchte, ich wusste allerdings nicht wie und was. In meinem Urlaub im Sommer 2015 rief mich eine Mitarbeiterin von apex social an und sprach mich auf meine alte Bewerbung an. Ich war wirklich überrascht, dachte aber auch im gleichen Moment das dies genau das ist was ich jetzt brauche. Ich beendete also meine Bewerbung, kündigte meinen Job und meine Wohnung und ließ mein altes Leben hinter mir um nach Amerika zu gehen. Nun sitze ich hier in Kalifornien und freue mich auf mein bereits zweites Jahr. Ich habe die für mich perfekte Familie gefunden und meine deutsche Familie ist mega stolz auf mich. Ich liebe das Leben hier und bereise die USA so viel ich nur kann. Lasst euch niemals unterkriegen und lebt euren Traum!

img_7088Michaela, Kinderkrankenschwester aus Deutschland, wohnt nun Washington D.C.

Ich bin erst seit 5 Wochen in den USA und trotzdem fühle ich mich in meiner Familie schon wie daheim. Ich wurde so herzlich aufgenommen und die Arbeit mit meinem 3 Monate alten Baby mach mir auch unglaublich Spaß. Was mir so an diesem Land gefällt ist, dass die Menschen offen für einander sind, ihr Leben genießen und ihren persönlichen American Dream verwirklichen wollen. Diese Lebensart überträgt sich auch auf mich und meine Freunde im Programm von apex social. Es ist so leicht Kontakte mit Anderen zu knüpfen, denn die meisten kommen schließlich alleine in die USA und somit ist jeder auf neue Freundschaften angewiesen. Meine Wochenenden sind immer ziemlich verplant, da wir ständig etwas zusammen unternehmen, z.B. durch Nationalparks wandern, Städte besuchen, shoppen oder auf coole Collegepartys gehen. Durch all das, was ich bisher erlebt habe, blieb mir noch keine Zeit für Heimweh. Es ist einfach zu schön. Ich würde jedem dieses Programm empfehlen, einfach weil ich schon nach 5 Wochen weiß, dass es sich zu 100% gelohnt hat. Ich freue mich schon auf all die Reisen, die Menschen und die Erfahrungen die mich noch in meinem Jahr hier erwarten.

img_7017Viola, Kinderkrankenschwester aus Deutschland, wohnt nun in Montgomery, AL

Zur Zeit stehe ich kurz vor dem Ende meines ersten Jahres in Montgomery. Ich habe eine fantastische Gastfamilie bei der ich von Anfang an als Teil der Familien angesehen wurde. Mein Fachwissen als Kinderkrankenschwester konnte ich nur begrenzt einsetzten (Infektionserkrankung zweier Kinder), wurde jedoch unter anderem mit medizinischen Kursen an der örtlichen Universität unterstützt. Auf diese Weise hilft meine Gastfamilie mir, mich auf mein geplantes Medizinstudium im nächsten Jahr vorzubereiten. Im letzten Jahr konnte ich jedoch viel an Erfahrung zum Thema Traumaverarbeitung dazu gewinnen, da alle meine Gastkinder die ersten Lebensjahre in einem Kinderheim in Moldawien verbracht haben. Die Arbeit in meiner Gastfamilie macht viel Spaß, ist aber auch immer wieder eine Herausforderung, da negative Verhaltensauffälligkeiten der Kinder tagtäglich eine Rolle spielen. Rückblickend kann ich jedoch sagen, dass gerade dieser Umstand mich und meine Gastkinder auf eine Weise verknüpft hat, die ich mir vor meinem Jahr nicht vorstellen konnte. Ich habe in diesem Jahr nicht nur ein Teil an ihrem Leben gehabt, sondern durfte eine konstante und prägende Einheit in ihrem Alltag werden. Ich habe in diesem Jahr gelernt was es bedeutet Verantwortung zu übernehmen, Initiative zu zeigen und sich selbst zu überwinden. Ich würde allen zukünftigen Programmteilnehmern von apex social raten, bei der Auswahl ihrer Gastfamilie auf ihr Bauchgefühl zu hören und nicht den Kopf hängen zu lassen falls es doch zu einem Rematch kommt.

img_7149Laura, Kindheitspädagogin/Frühpädagogin aus Deutschland, wohnt nun in Anchorage, AK

Meine Entscheidung ein professionelles Au-Pair zu werden war eher spontan. Nach Abschluss meines Studiums war ich noch nicht bereit in die Arbeitswelt einzusteigen. Ich wollte ein Abendteuer, ich brauchte neue Erfahrungen und Erlebnisse, mich etwas trauen, aber gleichzeitig auch eine berufliche Herausforderung finden. Sicher, dass ich es wirklich wagen wollte, war ich, als ich meine jetzige Gastfamilie gefunden habe. Und ich wurde auch nicht enttäuscht. Wir haben in meinen 13 Monaten eine sehr enge Beziehung aufgebaut und ich fühle mich als Teil der Familie. Das ist schön, aber auch manchmal nicht so einfach. Ich bin für die Jungs eine wichtige Bezugsperson geworden und ich fühle mich ihnen sehr nahe. Ich versuche das zu nutzen, um sie in ihrer Entwicklung optimal zu unterstützen und in den Bereichen zu fördern in denen ich Bedarf sehe. Meine Gasteltern vertrauen mir darin und wir sprechen in einem wöchentlichen Meeting über Fortschritte, oder auch Projekte. Ich habe es nie bereut hergekommen zu sein und würde es immer weiter empfehlen. Es sind Erfahrungen, die man sonst nicht machen würde und eine gute Möglichkeit nach der Ausbildung oder dem Studium, um sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen und trotzdem in seiner Berufung zu arbeiten.


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