Berufserfahrung

Everything happens for a reason

Everything happens for a reason

Von Gastautor Lisa Pinkert − 09. Dezember 2018 remove_red_eye 700 Views

Habt ihr auch manchmal das Gefühl, dass Dinge aus einem bestimmten Grund passieren? Lisa berichtet wie sie die passende Familie, trotz anfänglicher Schwierigkeiten, doch noch gefunden hat:

 

Hi! Ich bin Lisa, 23 Jahre alt und arbeite als Kinderkrankenschwester in der Dresdner Uniklinik.
Der Anfang meiner Geschichte reicht weit zurück - bis zum Sommer 2017! Als ich eines Abends nach Hause fuhr und Facebook durchscrollte, fand ich einen Link von A.P.E.X Social. Sofort war die Neugier geweckt und ich erzählte meiner Freundin davon. Aus Spaß meldete ich mich auf der Seite der Agentur an und machte noch am selben Abend bei einer Q&A Runde mit.

Aus der Idee wurde Ernst

Nach und nach wurde aus Spaß Ernst und ich fing langsam an alle Unterlagen zusammenzusuchen, ließ mir dabei aber sehr viel Zeit, da das Ausbildungsende erst im August 2018 anstand. Dann wurde im Juli 2018 alles realer, denn es fingen die ersten Interviews an, obwohl das Startdatum erst im Januar 2019 geplant war. Mitten in der Prüfungsphase lief das erste Interview und ich hatte direkt volles Interesse an der Familie. Die Familie lebt in einem kleinen Vorort von NYC und hat ein Kind, dieses ist geistig retardiert, Autist und Epileptiker - das volle Programm also. Das einzige Problem: Die Familie wollte schon, dass ich im November anfange. Ich überlegte hin und her, ob ich mein Ausreisedatum schon so zeitig setzen sollte. Zunächst einmal musste ich ja alle Prüfungen bestehen. Nach mehrmaligen Gesprächen mit der Familie war es aber für mich klar, dass ich am 3.11. zu ihnen reisen würde.

Jetzt hieß es natürlich alles planen und kündigen. Ich hatte eine Wohnung und mehrere Verträge zu kündigen. Natürlich musste alles mit meiner Arbeitsstelle geregelt werden, denn es mussten 2 Monate überbrückt werden. Doch ich habe das Glück einen ganz tollen Arbeitgeber zu haben. Ich wurde nicht nur nach der Ausbildung übernommen, sondern habe für mein Auslandsjahr Sonderurlaub bekommen und darf nach meinen 13 Monaten sofort wieder einsteigen - Jackpot! So kann es weitergehen - dachte ich.

dann kam alles anders..

Der Weg war anscheinend nicht steinig genug. Am 01.10.18 (rund 1 Monat vor meiner Ausreise) kam der Horror, meine Familie sagte mir ab - ich war konfus, verwirrt und Angst bahnte sich an! Doch sofort wurde ich von dem Matching Team Renée, Juli, Sarah und Lisa aufgefangen – bereits 1 Tag später wurde geskypt und ich habe erneut meine Vorstellungen für die passende Familie abgegeben.
Ich konnte wieder online nach Familien schauen, doch auch die Matching Coaches stellten mir Familien vor. Renée landete den Volltreffer und ich verliebte mich in die großen, braunen Kulleraugen der 4 Monate alten Izzy, in den Lockenkopf des 8-jährigen Nates und in die Schüchternheit des 6-jährigen Everetts. Mir war klar, dass hier ein Skypegespräch her muss - am 06.10. um 23 Uhr deutscher Zeit war es dann so weit. Ich lernte die Eltern, die beiden Jungs und den Hund Potter kennen. Es war ein tolles Gespräch, total locker und lustig, trotz der Erkrankung von Izzy. Nach dem das Gespräch eine Stunde später beendet war, stand für die Familie und für mich fest, dass wir matchen wollen - gesagt, getan!

und am Ende kommt alles, wie es kommen soll

Jetzt bin ich schon seit dem 01.11.18 in Vienna, Virginia in Washington D.C und verstehe mich super mit meiner Gastfamilie. Die kleine Izzy, die meine Unterstützung am meisten benötigt , habe ich schon sehr in mein Herz geschlossen. Ich freue mich auf meine weitere Zeit hier und bin froh, diesen Weg auf mich genommen zu haben!

"Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg"

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