Berufserfahrung

Erzieherin Lara erkundet die Welt!

Deutschland => USA => Schweiz => Spanien... wo geht es wohl als nächstes hin?

Von Gastautor Lara Frölich − 03. Dezember 2017 remove_red_eye 1.885 Views

Lara war zwei Jahre in den USA und hat dann anschließend noch in der Schweiz und in Spanien als Erzieherin gearbeitet!
Jetzt arbeitet sie wieder in Deutschland in einer Bilingualen Kinderkrippe! Wie ihr das alles gefallen hat und was sie dabei alles so erlebt hat erzählt sie uns hier:

 

Ich hatte schon immer den Drang und den Wunsch neues kennen zu lernen und zu erleben. Als ich dann mit 16 Jahren ein Schulpraktikum in einem Kindergarten absolvierte und dort in einer Fachzeitschrift über Au Pairs in Amerika las, standen zwei Sachen für mich fest: Ich möchte Erzieherin werden und als Au Pair in die USA gehen.

Daraufhin folgten vier Jahre Ausbildung und viele Artikel, Bücher und Dokumentationen über Amerika. Besonders spannend wurde es für mich, als ich einen Flyer von Apex social an meiner Schule fand und ich mich noch am selben Tag bewarb. Das ausfüllen meiner Bewerbung ging sehr schnell und einfach.

Ein paar Wochen später stand auch schon fest, dass ich Ende Juni 2013 zu einer wundervollen Familie mit einem autistischen Mädchen und ihrem kleinen Bruder nach Virginia ziehen würde. Eine Woche nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte, ging es dann auch schon los. Einen Schritt den ich niemals bereuen werde und den ich am liebsten immer wieder machen würde.

Ein Schritt, der mich auch noch vier Jahre danach glücklich macht und mir so viele tolle Möglichkeiten, Freunde und eine neue Familie beschert hat. Als Erzieherin konnte ich in den zwei Jahren, die ich mit meiner Gastfamilie verbracht habe, vieles erleben, was weit über meine Träumereien hinaus ging.

Neben dem Leben in einer typisch amerikanischen Familie und der tollen professionellen und lehrreichen Arbeit zwischen den Therapeuten, Lehrern und mir gab es noch mehr Highlights, wie typische amerikanische Feiertage, zum Beispiel 4th of July, Halloween, Thanksgiving und Weihnachten. Außerdem konnte ich Kanada und mehr als 21 Staaten der USA bereisen. Hinzu kommen noch all die coolen typischen amerikanischen Sportevents, Konzerte und all das was man aus den Filmen kennt.

Aber das Beste, sind die Freunde, die ich während dieser Zeit gewonnen habe und die unzähligen Erinnerungen, die wir nun gemeinsam teilen. Dadurch, dass unser Area Director in Virginia, Diana immer tolle Treffen für uns AuPairs organisiert hat und dafür gesorgt hat, dass sich alle kennen lernen, gab es von Anfang an für mich ein großartiges soziales Netzwerk mit Gleichgesinnten.

Grundsätzlich habe ich viel über das Knüpfen neuer Kontakt und den Zugang zu neuen Menschen gelernt, was mir immer noch sehr weiter hilft. Besonders, da ich nach meinem Aufenthalt in Amerika, für ein Jahr in einer bilingualen Tagesstätte in der Schweiz, als bilinguale Fachkraft für Englisch und dann für ein weiteres Jahr in Spanien, als englischsprachige Nanny gearbeitet habe.

Gerade bin ich nach vier Jahren leben und arbeiten im Ausland wieder nach Deutschland zurückgekehrt. Ich arbeite nun in einer bilingualen Krippe als Fachkraft für Englisch. Durch die Zeit im Ausland und besonders, durch meinen zweijährigen Aufenthalt als professionelles AuPair in Amerika, bin ich in meiner Persönlichkeit stetig gewachsen.

Ich bin vor allem als Mensch stärker und robuster geworden, ich weiß mit den Schwierigkeiten des Lebens umzugehen (und das nicht nur in meiner Muttersprache), ich bin unabhängiger und noch offener gegenüber Menschen jeder Religion, Herkunft etc. geworden. Ich habe mehr über meine Fähigkeiten und Fertigkeiten gelernt und kann diese gezielter einsetzen.

Und genau das, sind Persönlichkeitsmerkmale und Entwicklungen, die ich als Erzieherin bei den Kindern und meinen Mitmenschen gerne anregen möchte, um in dieser Welt für mehr Respekt, Akzeptanz und Offenheit zu sorgen.

Demnach kann ich mit gutem Gewissen sagen: Reisen bildet!!

Lara bei den Trucks

Crazy Sport Events

 


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